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Qualität, die sich sehen lässt

Der Kindergartensprengel Lana stellt sein pädagogisches Wirken
unter den Leitgedanken „Kindergarten für eine Gesellschaft von morgen“.

Über 200 Pädagogische Fachkräfte des Kindergartensprengels Lana fanden sich am 31. August zum Eröffnungskollegium ein. Unter dem Titel „Sichtbarkeit & Wirkung: Der professionelle Auftritt nach außen“ widmete sich die Veranstaltung einer Frage, die für die Bildungseinrichtung Kindergarten zunehmend bedeutender wird: Wie kann die Qualität der pädagogischen Arbeit sichtbar gemacht und professionell nach außen getragen werden?
Praxisnahe Anregungen dazu brachten die Referentinnen Samantha Endrizzi sowie Alexandra Hofer und Doris Warasin in zwei Impulsvorträgen mit. Der Einladung gefolgt sind auch die Landeskindergartendirektorin Helena Saltuari, der Bürgermeister der Gemeinde Lana Helmuth Taber, Gemeindereferentin Valentina Andreis sowie Vertreterinnen aus anderen Kindergartensprengeln.

Kindergarten für eine Gesellschaft von morgen

Der Kindergartensprengel Lana stellt sein pädagogisches Wirken unter den Leitgedanken „Kindergarten für eine Gesellschaft von morgen“. Damit verbunden ist für Direktorin Silke Schullian auch der Anspruch, als Kindergartensprengel geschlossen und selbstbewusst aufzutreten, mit guter Öffentlichkeitsarbeit Transparenz und Vertrauen bei Eltern, Netzwerkpartnern und in der Gesellschaft zu schaffen und die Identität des Kindergartens als Bildungseinrichtung zu stärken. Ein sichtbares Zeichen für diesen gemeinsamen Auftritt ist unter anderem das neu vorgestellte Logo des Kindergartensprengels, das zentrale Werte der Bildungsinstitution Kindergarten widerspiegelt: Beziehung, Zugehörigkeit, Individualität, Gemeinschaft und Offenheit.

Jeder von uns ist gefragt, Sichtbarkeit zu gestalten

Wie wichtig es ist, unser pädagogisches Wirken selbstbewusst zu zeigen, betonte in ihren Begrüßungsworten auch Landeskindergartendirektorin Helena Saltuari. Denn die Gesellschaft kenne die Bedeutung des Kindergartens und die Qualität der dort geleisteten Bildungsarbeit noch viel zu wenig. Sichtbarkeit entstehe nicht von selbst – sie müsse aktiv gestaltet werden. Die Botschaft ist klar: Wer Kinder stärkt, stärkt Zukunft. Wer Bildungsarbeit leistet, gestaltet die Gesellschaft von morgen mit. Das dürfen und müssen wir zeigen. Auch Bürgermeister Helmuth Taber würdigte die Qualität der Bildungsarbeit im Kindergarten. Hier werde nicht nur Gemeinschaft gefördert, sondern auch Individualität gestärkt. Diese anspruchsvolle Arbeit verdiene jederzeit angemessene Unterstützung, die die Gemeinde nach wie vor sehr gerne leisten will. Und auch Taber unterstreicht die Bedeutung des Auftritts nach außen: Was sichtbar ist, wird wahrgenommen und geschätzt.

Sichtbarkeit entsteht durch Begegnung

Samantha Endrizzi hat in ihrem Impulsvortrag einen zentralen Gedanken herausgearbeitet: Sichtbarkeit bedeutet nicht einfach, gesehen zu werden. Entscheidend ist vielmehr, WIE wir gesehen werden und ob wir verstanden werden. Eine wichtige Rolle in diesem Prozess spielen die Netzwerke. Sie werden getragen von Vertrauen und dem wertvollen Austausch von Wissen, Kompetenzen, Werten und Erfahrungen. Damit wird klar: Netzwerkarbeit ist keine Einbahnstraße, sondern ein gegenseitiges Öffnen und ein gemeinsamer Weg zu mehr Transparenz und Sichtbarkeit. Professionell auftreten heißt, Wirkung bewusst gestalten. Im zweiten Beitrag widmeten sich Doris Warasin und Alexandra Hofer dem Thema „Präsenz zeigen – Stimme, Haltung und Wirkung als Pädagogische Fachkraft“. Mit Humor und Elementen aus der Theaterpädagogik zeigten die Referentinnen auf, wie Stimme, Ton und Körpersprache unseren Auftritt wirken lassen. Mit praktischen Tipps, wie es gelingt, in der Begegnung mit Menschen Klarheit und Präsenz zu zeigen, entließen die Referentinnen die Pädagogischen Fachkräfte in ein neues Bildungsjahr.


Redaktion