

Mit einer beeindruckenden Bilanz kehrte der SC Meran Badminton von den Masters-Italienmeisterschaften zurück, die am 25. und 26. April in Mals ausgetragen wurden. Acht Spielerinnen und Spieler gingen für den Verein an den Start – und alle durften sich am Ende über mindestens eine Medaille freuen. Für das sportliche Glanzstück sorgte einmal mehr Rekorditalienmeister Klaus Raffeiner. In der Altersklasse O45 gewann er gleich drei Goldmedaillen. Er sicherte sich den Titel im Herreneinzel, im Herrendoppel gemeinsam mit Alex Ziller sowie im Mixed an der Seite von Claudia Nista vom ASV Mals. Im Halbfinale des Herreneinzels traf Raffeiner auf seinen Vereinskollegen Alex Ziller. Nach einem hochklassigen und spannenden Spiel zog Raffeiner ins Finale ein, während sich Ziller über die Bronzemedaille freuen konnte. Eine starke Leistung zeigte auch Tanja Egger. Sie gewann das Dameneinzel O50 nach einem spannenden Dreisatzmatch und wurde damit Italienmeisterin. Darüber hinaus holte sie Bronze im Damendoppel O45 sowie im Mixed O50 zusammen mit Joachim Frei. Frei durfte sich zudem über eine weitere Goldmedaille freuen: Gemeinsam mit Michael Rainer gewann er den Titel im Herrendoppel O50. Auch Lisa Ortner überzeugte in der Altersklasse O35. Sie erreichte den zweiten Platz im Dameneinzel und gewann gemeinsam mit Patrick Mattei den Italienmeistertitel im Mixed. Mattei sicherte sich außerdem Bronze im Herreneinzel. Zwei weitere Medaillen steuerte Kurt Salutt bei. Er gewann Silber im Herreneinzel O55 und Bronze im Herrendoppel O40. Nicola Mondaini kämpfte sich mit seiner Mixed-Partnerin bis ins Finale der Kategorie O45 vor. Dort mussten sie sich zwar Klaus Raffeiner und Claudia Nista geschlagen geben, durften sich aber über die Silbermedaille freuen. Auch abseits der Spielfelder war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Der ASV Mals sorgte für eine ausgezeichnete Organisation und beste Rahmenbedingungen. Mit diesem starken Auftritt bestätigte der SC Meran Badminton einmal mehr seine Spitzenposition im italienischen Masters-Badminton. Die zahlreichen Medaillen sind eine verdiente Belohnung für die hervorragenden Leistungen und ein schöner Ansporn für die kommenden Turniere.
Redaktion