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3. September 2026
Das Steinmetz-Handwerk gestern und heute
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Rundgang in Niederlana

Entdecken Sie Niederlana als Wirtschaftsstandort: Erfahren Sie mehr über die vielfältige wirtschaftliche Entwicklung des Ortes und über jene Menschen und Betriebe, die Niederlana bis heute prägen. Handel, traditionelles Handwerk, Landwirtschaft und moderne Unternehmen haben den Ort über Generationen hinweg gestaltet und ihm seinen besonderen Charakter verliehen.

Begeben Sie sich auf einen spannenden Rundgang durch die Geschichte und erleben Sie, wie sich Arbeitswelt, Gewerbe und Wirtschaft im Laufe der Zeit verändert haben. Entdecken Sie historische Entwicklungen, bedeutende Betriebe und die unterschiedlichen wirtschaftlichen Bereiche, die für Niederlana von Bedeutung waren und sind. Dabei wird sichtbar, wie eng die wirtschaftliche Entwicklung mit dem Leben der Menschen und mit der Veränderung des Ortes verbunden ist. Ein Rundgang durch Vergangenheit und Gegenwart – und ein Blick darauf, wie sich Niederlana als Wirtschaftsstandort entwickelt hat und welche Bedeutung Handel, Handwerk, Landwirtschaft und Betriebe für die Zukunft des Ortes haben.

 


 

1 Leiter Gastro Service

Ein Abstecher zum Sonnenweg führt uns zu Leiter Gastro Service, dem Spezialisten für frischen Fisch und hochwertige Fischspezialitäten. Schon beim Betreten des Geschäfts liegt der Duft von Meer und feinem Räucherfisch in der Luft. Die Auslagen sind abwechslungsreich gefüllt: Lachs, Goldbrasse, heimischer Saibling und saisonale Spezialitäten warten darauf, entdeckt zu werden. Besonders hervorzuheben sind die hauseigenen Räucherspezialitäten: Der frische Lachs wird handwerklich veredelt und erhält dadurch seinen besonderen Geschmack und seine feine Konsistenz. Auch das Räucherforellenfilet gehört zu den beliebten Spezialitäten und überzeugt mit seinem aromatischen, fein abgestimmten Räuchergeschmack. Die hauseigene Räucherei steht dabei für traditionelles Handwerk, Frische und Qualität. Bei Leiter Gastro Service wird nicht nur verkauft, sondern mit viel Fachwissen beraten – das Team nimmt sich Zeit, informiert über Herkunft und Fangmethoden, stellt die Produkte vor und gibt wertvolle Tipps zu Lagerung, Zubereitung und passenden Rezepten für den perfekten Fischgenuss zu Hause. Doch Gastro Service ist nicht nur für private Fischliebhaber eine gute Adresse. Auch Restaurants, Hotels und Cateringbetriebe werden zuverlässig mit Lebensmittel und den Fischprodukten beliefert. Mit viel Sorgfalt werden die Produkte portioniert, kontrolliert und ansprechend präsentiert. So wird schnell klar: der Familienbetrieb Leiter Gastro Service ist weit mehr als ein Fischgeschäft. Hier treffen hochwertige Produkte, handwerkliches Können, fachliches Know-how und echte Leidenschaft aufeinander.

 


 

2 Hermes


Ein Besuch bei Hermes in der Bozner Straße 72 genügt, um zu erkennen, dass dieser Betrieb für die Landwirtschaft lebt. Was vor fast 50 Jahren als kleine Werkstatt in Gargazon und in Sirmione am Gardasee begann, ist heute ein Spezialist für Ernte- und Mulchtechnik. Seit dem Umzug nach Lana profitieren Landwirte aus der Region zusätzlich von persönlicher Beratung, Vorführungen und schnellem Service. Im Showroom sind Mulchgeräte und Erntemaschinen ausgestellt – von robusten Standardmodellen, wie Schlegelmulchgeräte Cas­tor und Sichelmulchgeräte wie Fisarmonica, bis hin zu Speziallösungen für den Südtiroler Apfelanbau – alle Dank ihrer kontinuierlichen Qualität sehr geschätzt. Als Pionier bei Erntemaschinen mit Förderbändern hat Hermes mit dem „Hermes Fruit Picker“ eine weitere ausgereifte und innovative Lösung entwickelt. Dank des modularen Aufbaus ist er vielseitig und ganzjährig einsetzbar, etwa bei der Obsternte, beim Baumschnitt oder Arbeiten an Hagelnetzen. Auch beim Service setzt Hermes Maßstäbe: Ersatzteile aus eigener Produktion sichern kurze Lieferzeiten und hohe Qualität.
Mit Kundennähe, Innovation und kontinuierlicher Wei­ter­ent­wicklung zeigt Hermes, wie moderne Technik die Landwirtschaft effizienter und nachhaltiger machen kann.

 


 

Pernthaler Manuel


Was vor zehn Jahren mit bodenständiger Arbeit und Handschlagqualität begann, ist heute ein verlässlicher Partner für Bau, Tiefbau, Gartenbau und Landwirtschaft im Burggrafenamt. Manuel Pernthaler Baggerarbeiten steht für präzise, termingerechte und qualitätsbewusste Arbeit – von der Planung bis zur Umsetzung. Ob Abtragen, Ausheben, Auffüllen oder Abtransportieren: Im Bau- und Tiefbau übernimmt das Unternehmen unterschiedlichste Aufgaben und setzt dabei auf moderne Technik. GPS-Baggersteuerung, digitale Vermessung und Planung am PC sowie 3D-Technik, Laser und GNSS ermöglichen eine exakte Umsetzung der Pläne von Architekten und Geometern.

Auch im Gartenbau und in der Landwirtschaft sind Flexibilität, Zuverlässigkeit und innovative Lösungen gefragt. Mit Erfahrung, technischem Know-how und persönlichem Einsatz werden Projekte unkompliziert und termingetreu umgesetzt. Zum 10-jährigen Bestehen gilt der Dank allen Kunden, Partnern und Wegbegleitern, die dem Unternehmen seit Jahren ihr Vertrauen schenken. Die Kombination aus Erfahrung, moderner Technik und persönlicher Betreuung bildet die Grundlage für die nächsten erfolgreichen Jahre.

 


4 Zimmerei Kaserer

Die Zimmerei Kaserer liegt in der Handwerkerzone, etwas abseits der Bozner Straße. Schon bei der Hofeinfahrt zeigen Hochregale und vorgefertigte Wandelemente, was den Betrieb auszeichnet: die Verbindung von traditionellem Handwerk und modernem Holzbau. Im Büro und Showroom werden Häuser und Holzkonstruktionen detailliert geplant und anhand maßstabsgetreuer Muster veranschaulicht. In der Halle entstehen mit großer Präzision Holzhäuser, Dachstühle, Balkonkonstruktionen und individuelle Innenausbauten. Moderne, computergesteuerte Maschinen ermöglichen dabei den präzisen Zuschnitt und die Bearbeitung der Holzelemente – vom Entwurf bis zur Montage vor Ort. Gegründet wurde der Handwerksbetrieb 1978 von Markus Kaserer als Zimmerei und Dachdeckerei. Heute führen die langjährigen Mitarbeiter Ulrich Egger und Markus Gruber unterstützt von Rupert Kaserer  das Unternehmen mit technischer Erfahrung, neuen Impulsen und großem Engagement in die Zukunft. Erfahrung mit dem Baustoff Holz, die Spezialisierung auf Klima- und Passivhäuser sowie die Zufriedenheit der Kunden prägen die Firmenphilosophie. Neben maßgeschneiderten Neubauten gehören auch Dach- und Wohnungssanierungen zum Leistungsspektrum. Kaserer Holzbau steht damit für Qualität, Innovation und nachhaltiges Bauen – und verbindet handwerkliche Tradition mit moderner Holzbautechnik.

 


5 Gamperdach

Dächer begleiten uns jeden Tag. Sie geben Häusern ihre Form prägen Dörfer und werden über Generationen Teil einer Landschaft. Ein gutes Dach verbindet sich mit seiner Umgebung und gibt dem Gebäude gleichzeitig seinen ganz eigenen Charakter. Es bewahrt Vertrautes, schafft Beständigkeit und sorgt dafür, dass Menschen sich geschützt und zu Hause fühlen. Ob klassisches Steildach, moderne Dacheindeckung, zeitgemäße Sanierung oder Arbeiten mit Holz: Seit über 40 Jahren verbinden wir traditionelles Handwerk mit modernen Lösungen. Mit dem Anspruch, Dächer zu schaffen, die nicht nur schützen, sondern einem Haus Wert, Charakter und Beständigkeit geben. Dabei denken wir weiter als bis zum nächsten Wetterumschwung. Langlebigkeit, Energieeffizienz, Sicherheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit hochwertigen Materialien gehören für uns selbstverständlich dazu. Denn echte Qualität steckt nicht nur in dem, was man auf den ersten Blick sieht. Sie zeigt sich in sauberer Arbeit, durchdachten Lösungen und einem Ergebnis, das auch nach vielen Jahren noch überzeugt und – Teil einer Landschaft bleibt. GamperDach steht für: Handwerk mit Erfahrung. Mit Anspruch. Und mit Leidenschaft für das, was bleibt. Gamperdach ist: Handwerk pur.

 


6 Pomus


Die Obstgenossenschaft Pomus entstand im Jahr 2023 durch den Zusammenschluss der OG Cofrum in Marling und der OG Lanafruit in Lana. Die Genossenschaft zählt derzeit ca. 780 Mitglieder mit einer Anbaufläche von 2.200 ha und einer Anlieferungsmenge von ca. 120.000 Tonnen. Die Obstgenossenschaft hat ihren Hauptsitz in Lana und weitere Standorte in Algund, Marling, Tscherms, Lana, Gargazon und Tisens. Die Mitgliedsflächen verteilen sich auf das gesamte Burggrafenamt. In Kühlzellen werden die Äpfel bei kontrollierter Atmosphäre gelagert. Die Temperatur beträgt dabei 1 bis 2 Grad Celsius, Der Sauerstoffanteil wir auf ein Minimum von ca. 0,5 bis 2 Prozent reduziert und die Luftfeuchtigkeit auf 95 Prozent erhöht. Unter diesen Bedingungen behalten die Äpfel auch über einen längeren Zeitraum ihren hervorragenden Geschmack und können zum idealen Zeitraum vermarktet werden. Mit unserem vielfältigen Sortiment sind wir mittlerweile in über 70 Ländern vertreten. Mit bis zu 280 Beschäftigten, davon rund 180 am Hauptsitz in Lana, ist Pomus einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Für viele bietet die Genossenschaft einen krisensicheren Arbeitsplatz, an dem Tradition und modernste Technik Hand in Hand gehen. Das Leitbild fasst diesen Anspruch treffend zusammen: Wo Tradition Wurzeln schlägt und Innovation Früchte trägt. Gemeinsam wachsen, gemeinsam ernten. Beim Rundgang durch die Hallen wird deutlich, wie stark Pomus in die Zukunft investiert. Neue, hochautomatisierte Anlagen sorgen für Effizienz und Qualität am Hauptsitz in Lana – weitere Investitionen wie eine neue Sortieranlage und ein Hochregal für sortierte Ware sind geplant. Mit den zunehmenden Investitionen in Automatisierung und moderne Anlagen steigt auch der Bedarf an spezialisierten Fachkräften im technischen Bereich, die diese Entwicklung begleiten und vorantreiben. Die OG Pomus wird in den kommenden Jahren vermehrt in die kontinuierliche Weiterentwicklung des Personalmanagements investieren, um den Mitarbeitenden flexiblere Arbeitszeitmodelle und weitere Benefits anbieten zu können und die gegenseitige Wertschätzung zu fördern, sagt Geschäftsführer Andreas Alber. Großen Wert legen wir auch auf die lokale Kundschaft. So gibt es am Hauptsitz in Lana einen „Home of apples“-Shop. Hier finden Kunden nicht nur die Äpfel der Genossenschaftsmitglieder, sondern auch Gemüse und bäuerliche Spezialitäten – ein Stück Südtiroler Landwirtschaft zum Mitnehmen. Pomus steht damit beispielhaft für eine moderne, wachsende Genossenschaft, die fest in der Region verankert ist, von hunderten Bauernfamilien getragen wird und zugleich offen für die Anforderungen des internationalen Marktes bleibt.

 


Philipp Genetti