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7. November 2018
ABEND
8. November 2018
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Alles digital

Globalisierung und Digitalisierung: Wir leben in aufregenden Zeiten. Wir spüren die radikalen Veränderungen, auch wenn wir vieles noch nicht verstehen.

Der Smartphone-Visionär Steve Jobs

„Digitus“ ist lateinisch und bedeutet Finger. Was haben aber unsere Finger mit der Digitalisierung zu tun? Vielleicht ist gemeint, dass unsere Rechner oder Computer, auf denen wir alles speichern, (noch) über unsere Finger „gefüttert“ werden. In der Technik bedeutet digital, dass etwas mit einer begrenzten Zahl von Ziffern dargestellt ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird digital auch als Abgrenzung zu analoger Technik verwendet, wie analoges Radio im Unterschied zum digitalen Radio. Mit digital meinen wir meist auch die neuen Technologien, wie Smartphones, Computer, das Internet. Menschen werden heute in zwei Gruppen unterteilt. Generationen, die seit breiter Einführung digitaler Technologien geboren sind, werden als „Digital Natives“ , also als „digitale Ureinwohner“ bezeichnet. Die älteren Semester, die noch die vor-digitale Welt kennen, werden im Gegenzug als „Digital Immigrants“ tituliert. „Digital Natives“ unterscheiden sich wirklich von „Digital Immigrants“. Hirnforscher haben herausgefunden, dass beispielsweise die Hirnregion, die für die Daumenbewegung zuständig ist, bei Ersteren deutlich vergrößert ist. Das ist die Folge häufigen Verfassens von Nachrichten auf den Smartphones, wie die intelligenten Handtelefone heute heißen. Auch die Denkweise verändert sich. Multitasking ist für Digital Natives ein kleineres Problem. Dafür fällt es ihnen nachweislich schwerer, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Die Informationsflut schon im Kindesalter ist einfach zu groß.

Die digitale Revolution
Die Geschwindigkeit, an der unser Leben zugenommen hat, lässt uns außer Atem kommen. In der Wissenschaft spricht man vom Übergang der Dienstleistungs- und Indus­triegesellschaft in eine Wissens- oder Informationsgesellschaft. Das klingt harmlos, ist es aber nicht, denn die Welt wird nie mehr so sein, wie sie war. Und das macht Angst. Der technologische Fortschritt in der Informatik und künstlichen Intelligenz verändert jetzt schon unser Leben. Alles wird digital und alle sind im globalen „Cyber-Raum“ vernetzt, lautet das Zukunftsszenario. Ob Privat-, Arbeits- oder Freizeitleben, alle Lebensbereiche sind betroffen. Künstliche Intelligenz und Robotik stellen Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns vor immer größere Herausforderungen. Die unglaubliche Dynamik der technischen Entwicklung und die Geschwindigkeit, mit der sich die Digitalisierung in allen Lebensbereichen durchsetzt, führt zu nicht vorhersehbaren und grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen. Mit der globalen Vernetzung von Daten, Ob­jekten und Maschinen wächst aber auch unsere Abhängigkeit und Verletzlichkeit.

Was bedeutet Digitalisierung?

Tim Berners-Lee, der Erfinder des Internets

Das digitale Vokabular wirft bei vielen Menschen Rätsel auf. Schon der Begriff selbst sorgt für Stirnrunzeln. Was ist mit Digitalisierung konkret gemeint? Einfach ausgedrückt: Der vernetzte Computer – unser Smartphone ist ein solches Gerät – spielt im privaten und beruflichen Alltag der Menschen eine immer größere Rolle. Gemeint ist auch die zunehmende Vernetzung unserer Infrastruktur mit elektronischen Rechnern. Digitalisierung bezieht sich zudem auf die im Sekundentakt wachsenden Datenspeicher mit dem Versprechen nach neuartigen Erkenntnissen aus raf­finierten statistischen Verfahren („Big Da­ta“). Digitalisierung erleben wir jetzt schon täglich in neuen Formen der Kommunikation mit Bildern, Texten, Tönen, Video („Facebook & Co.“). Die digitale Revolution, die wir gerade durchmachen, lässt sich sehr gut mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert vergleichen. Wir werden dieser Entwicklung nicht entkommen, wie wir der Industrialisierung nicht entkommen sind. Es geht also darum, ob wir daran teilhaben und unsere Chancen nutzen, oder ob wir den Anschluss verpassen und daran zugrunde gehen. Wir haben verständlicherweise Angst vor dieser Entwicklung, stehen wir doch mitten in einer der tiefgreifendsten technologischen Umwälzungen in der Geschichte der Menschheit. Es ist sehr schwierig, wenn nicht unmöglich vorauszusagen, wohin alles führt. Da sind die Ängste vor Massenarbeitslosigkeit, vor Verlust der Privatsphäre und vor Entmenschlichung durch Roboter und Maschinen. Was kann uns helfen? Vielleicht sollten wir uns jene Epochen der Menschheitsgeschichte vor Augen führen, die ähnliche radikale Umwälzungen auslösten: Zu Massenarbeitslosigkeit ist es auch durch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert gekommen. Allerdings sind auch gleich viel neue Berufe entstanden. Ein Beispiel: Bei all den negativen Seiten hat das Automobil bis heute einen enormen Arbeitsmarkt geschaffen.

Aus der Geschichte lernen
Lernen sollten wir aus den Fehlern der Vergangenheit. In der Landwirtschaft führte die Mechanisierung vor mehr als 100 Jahren zur Massenarbeitslosigkeit. Die Menschen strömten in die Städte und lieferten das „Kanonenfutter“ für die Industrie. Skrupellose Unternehmer bereicherten sich unvorstellbar. Die Digitalisierung wird ähnliche Prozesse auslösen. Wir müssen aber nicht dieselben Fehler wieder machen. Wenn es uns gelingt, die ab­sehbaren Veränderungen in der Arbeitswelt zu gestalten und sie nicht den Marktgesetzen zu überlassen, dann haben wir eine gute Lektion dazugelernt. Wenn aber der Markt bestimmt – wie es im Moment immer noch geschieht – fallen wir gesellschaftlich zurück ins 19. Jahrhundert, und das kann niemand wollen. Wir sollten die „digitale Hoheit“ auf keinen Fall Google, Microsoft, Facebook & Co. überlassen.

Das Grundeinkommen als Übergangshilfe

Das bedingungslose Grundeinkommen kann ein Pflaster sein, um den Übergang von der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft in die Informationsgesellschaft sanfter zu gestalten. Es kann die gesellschaftlichen Wunden erstversorgen, aber nicht das Problem lösen. Menschen brauchen Arbeit, sie ist sinnstiftend und gehört zu einem guten Leben. Umso wichtiger ist es, dass wir uns vorbereiten. Unser Bildungssystem steht vor großen Herausforderungen. Wir hinken durch die Beschleunigung der Digitalisierung noch hinterher. Um die Menschen auf Aufgaben vorzubereiten, die wir noch nicht kennen, braucht es neue Lehrinhalte. Wir kennen die Berufe der Zukunft noch gar nicht, das macht alles schwieriger. Neben fachlichen Kompetenzen werden in Zukunft vor allem aber auch jene Fähigkeiten noch stärker gefordert sein, die sich Roboter – in absehbarer Zeit – noch nicht aneignen können: Anpassungsfähigkeit, Flexibilität, Kreativität, vernetztes Denken, Empathie. Wir brauchen in Zukunft keine Fach­ex­perten mehr, sondern Menschen, die sich schnell anpassen können an die Veränderungen und eine große Lernfähigkeit besitzen. Wer aber keine fachlichen und kaum soziale Kompetenzen vorweisen kann, wird sich schon bald sehr schwer tun. Denn eines ist jetzt schon sicher: Einfache Arbeiten werden Roboter alle übernehmen! „Die dritte Welle“ der Digitalisierung, nach der ersten mit dem WWW und der zweiten Welle durch Suchmaschinen und Social Media, wird laut dem Internetpionier und AOL-Gründer Steve Case alle möglichen Industrien dynamisieren.

 

Die digitale Zukunft liegt in unserer Hand
Eine neue Haltung werden wir auch in der Frage der Privatsphäre einnehmen müssen. Junge Menschen haben dies bereits getan, was ihre Postings auf Facebook & Co. tagtäglich beweisen. Dass über uns Informationen wer weiß von wem alles eingeholt werden, lässt sich kaum mehr verhindern. Die technischen Mittel dazu werden immer mächtiger und schneller. Allerdings brauchen wir einen Blick dafür, was damit gemacht wird. Wenn wir keine Regeln haben bzw. nur Marktgesetze die Regeln bestimmen, dann öffnen wir der Manipulation und Verführung Tür und Tor. Umso wichtiger ist, dass wir wissen und entscheiden, wie mit unseren Daten umgegangen wird. Datensammler-Unternehmen, die die technologischen Möglichkeiten nutzen, wollen keine Transparenz, was mit unseren Daten geschieht bzw. wie sie eingesetzt werden, denn Manipulation funktioniert nur im Verborgenen. Google zählt täglich 5,6 Milliarden Suchanfragen, 65.000 in jeder Sekunde. Mehr als eine Milliarde Menschen sind täglich auf Facebook aktiv. Mehr als jeder Vierte hat heute ein Handy, es gibt 2,1 Milliarden Smartphones. Junge Leute greifen jeden Tag 160-mal zum Smartphone, sind damit geradezu verwachsen. Zu unser aller Glück hatte der Erfinder des World Wide Web, Tim Berners-Lee 1991 am CERN in Genf, keine ökonomischen Interessen. Das Netz wurde offen erschaffen und das für alle. Der englische Physiker hat uns eine kommunikative Freiheit geschenkt, wie es sie zuvor nie gab. Die Schnellsten wurden allerdings die bleibenden Sieger an den Schaltstellen der Infrastruktur: Google, Facebook, YouTube, Apple, Amazon, PayPal und andere Megaplayer. Die digitale Welt braucht allerdings noch Regeln: Wie gehen wir miteinander im Netz um? Müssen wir auf jede E-Mail antworten? Müssen wir es hinnehmen, wenn in der Anonymität des Internets Kommentare unter der Gürtellinie losgelassen werden? Müssen wir lernen, Zeiten ohne Smartphone, Internet & Co. einzuplanen? Wie können wir uns schützen vor Datendiebstahl, Fake News, Betrug usw.? „Digitus“ heißt bekanntlich Finger. Die digitale Zukunft liegt in unserer Hand.

 

„Es wird viel zu viel reproduziert, als selbst nachgedacht!“
Der Lananer Peter Moser hat an der Freien Universität Bozen (FUB) Informatik studiert und war für mehrere Jahre Forschungsassistent. Er arbeitet im Team „ICT & Automation“ von IDM Südtirol (=Innovation, Development und Marketing) und beschäftigt sich dort unter anderem mit Datenbanken und der Digitalisierung von Daten. Wir sprachen mit dem Experten über die digitale Zukunft.

IT-Experte Peter Moser

Sie arbeiten bei IDM Südtirol im Team „ICT & Automation“. Was machen Sie da genau?
Peter Moser: Ich arbeite an verschiedenen Projekten zum Thema „Smart Green Region South Tyrol“, d. h., wir versuchen mit Hilfe von Computertechnik und Automation Südtirols ökologischen Fußabdruck zu verringern. Konkret arbeite ich an Datenbankanwendungen, die Sensordaten speichern, aufarbeiten und wiedergeben. Mit solchen Daten kann man dann Modelle erstellen, die helfen bessere Entscheidungen in Bezug auf Umweltthemen zu treffen.

Erklären Sie uns doch einmal ganz einfach, was mit Digitalisierung gemeint ist.
Digitalisierung ist ein Prozess, bei dem Daten digital erfasst und für den Computer verständlich gemacht werden. Für mich bedeutet dies vor allem, dass wir Daten in der Arbeitswelt, Verwaltung, im Gesundheitswesen und nicht zuletzt im Privaten automatisch verarbeiten und verteilen können. Dazu müssen wir alle analogen Abläufe („Zettelwirtschaft“) computerisieren und offene Standards definieren, damit jeder Empfänger das Gesendete verstehen und verarbeiten kann. Vor allem Maschinen müssen die Daten verstehen können, damit Verarbeitung automatisch erfolgen kann. Dies ist der wahre Vorteil von digitalisierten Daten, welche im Laufe von Digitalisierung entstehen.

Was bedeutet es für Sie, in einer digitalen Welt zu leben?
Ich sehe darin viele Vorteile, da man sehr einfach Wissen, Ideen und generell Informationen austauschen kann. Für mich sind Computer eine kreative Spielwiese, die uns quer durch alle Bereiche neue Möglichkeiten erlauben. Besonders „Open Source“, d.h., Programme, deren Quellcode für jeden offen zugänglich ist, gefällt mir sehr gut. Dabei entsteht, ähnlich wie bei anderen Volontariaten, eine Gemeinschaft, die Programme gemeinsam entwickeln, verbessern, kontrollieren und anwenden.

Südtirol hat viele Freiwillige bei Feuerwehr, Musik- und anderen Vereinen, wieso also nicht auch noch ein paar Freiwillige für die Open-Source- bzw. Open-Data-Bewegung?

Welche digitale Veränderung der letzten Jahre hat Sie am meisten beeindruckt?
Im technischen Sinne eigentlich keine. Fast alle Technologien gibt es schon länger, nur ihre Verbreitung ist erhöht und ihre Leistung ist verbessert worden. Was mich aber beeindruckt hat, sind die gesellschaftlichen Ereignisse, die Menschen über soziale Netzwerke im Internet ausgelöst haben, z. B. der „Islamische Frühling“, die Enthüllungen von Whistleblowern (Edward Snowden, Panamapapers, Vatileaks und ähnliche). Ich war beeindruckt, was ein unzensiertes Internet Leuten ermöglicht, die ansonsten keine Möglichkeit gehabt hätten, sich auszudrücken.
Was hat sich konkret durch die Digitalisierung schon verändert?
In der öffentlichen Verwaltung sind in den letzten Jahren Onlineportale entstanden, bei denen man jetzt schon Anträge usw. von zu Hause aus abwickeln kann. Banken sind noch weiter. Bei ihnen kann man eigentlich schon fast alles online erledigen. Diese Dinge werden in Zukunft alltäglich werden und gar nicht mehr auffallen. Die Industrie erfindet sich gerade neu in Version 4.0, wobei sie Fertigungsprozesse mit Hilfe von gemessenen Daten verbessert und mit Robotern Arbeiten automatisiert. Man kann sich nie sicher sein, was die Zukunft bringt. Ich glaube, es wird viel Arbeit in den Bereichen Robotik und Computertechnik geben. Vieles kann allerdings nicht automatisiert werden. Soziale Fähigkeiten, Kreativität, Intelligenz, Philosophie, Spiritualität und vieles mehr sind noch immer allein dem Menschen vorbehalten. Computer können da (noch) nicht mithalten. Neu sein wird, dass Berufsgruppen, die in diese Kategorien fallen, Computer vermehrt als Werkzeug einsetzen werden.

Welche großen Gefahren sehen Sie in der Digitalisierung?
Die schier unendliche Flut von Daten kann es für einen Menschen unmöglich machen zu erkennen, in welcher Qualität Informationen vorliegen. In manchen Fällen werden Manipulationen von Meinungsmachern eingestreut („Fakes“) oder es wird Verschmutzung von Daten („Garbaging“) betrieben. Daher kann man nur schwer unterscheiden, was wahr und was falsch ist. Ständig online zu sein, ist etwas, das unsere Gesellschaft prägt. Ob das negativ oder positiv ist, muss jeder für sich entscheiden. Früher musste man sich bewusst entscheiden, ins Internet zu gehen, heute ist man immer online, ständig mit Informationen aus der Ferne beschäftigt. Es gibt Anzeichen dafür, dass die riesige Datenflut Menschen überfordert („Burnout“) oder sie sich schnell langweilen, wenn sie nicht online sind („Boreout“).

Südtirols Informatik-Talente messen sich bei den „Hackathons“

Können wir etwas dagegen tun?
Kritisch denken, filtern, ausschalten zu lernen und bewusst offline-Zeiten einplanen; den Alltag verlangsamen lernen und sich Zeit nehmen, vor allem aber versuchen zu verstehen, in welchem Kontext und von welchem Verfasser man Informationen erhält. Sich fragen, warum schreibt jemand das und was könnten die Gründe dafür sein. Im Internet werden Meinungen oft sehr schnell kopiert und „gespiegelt“, daher entsteht innerhalb von Interessensgruppen oft der Eindruck, dass eine Meinung die einzige Wahrheit sei. Auch Suchmaschinen und soziale Netzwerke versuchen ständig zu erraten, was man nun wirklich sehen möchte. Wenn also zwei Leute z. B. „Ägypten“ suchen, findet der eine Urlaubsangebote, der andere Politisches. Man sollte sich bewusst sein, dass man sich in einem sog. „Filterbubble“ bewegt.

Ist unser Bildungssystem auf die digitale Zukunft vorbereitet?
Neben den technischen Fächern sollten der richtige Umgang mit dem Internet, mit Datensicherheit, Privatsphäre geschult und das kritische Denken gefördert werden. Vielleicht könnte man auch Themen, wie Technik und Ethik, politische Bildung und Psychologie an allen Schulen einführen. Durch das ständige Beobachten und Beobachtetwerden innerhalb sozialer Netzwerke entsteht ein großer Druck, sich gruppenkonform zu verhalten. Wir brauchen heute eine dickere Haut, um noch selbständig und kreativ zu bleiben, als das früher der Fall war. Es wird viel zu viel reproduziert, als selbst gedacht. Andererseits sollte Programmieren an den Schulen unterrichtet werden. Es hilft Probleme zu analysieren, zu zerlegen und Lösungen zu finden, auch in alltäglichen Dingen. Dabei sollte der Fokus nicht auf dem Erlernen von Programmiersprachen, sondern auf programmierartigem Denken („Computational Thinking“) liegen. Diese Art Probleme zu lösen, ist eine generelle Fähigkeit, die nicht nur Computer-Experten vorbehalten sein sollte. Vor einigen Jahren haben die italienische Volksschule in Terlan und einige Mittel- und Oberschulen in Bozen bereits so ein Projekt („Tacitus“) in Zusammenarbeit mit der Uni Bozen durchgeführt. Es war ein großer Erfolg.

Wie steht es bei uns mit der Digitalisierung?
Es gibt einige Projekte im Bereich Tourismus, Mobilität und Industrie bei IDM Südtirol und ihren Partnern. Außerdem hat die Provinz einen öffentlich zugänglichen Datenkatalog zur Verfügung gestellt und arbeitet an neuen e-government-Angeboten. Die STA- Südtiroler Transportstrukturen AG arbeitet auch gerade mit Partnern an einer gemeinsamen Lösung, um alle Fahrpläne zentralisiert in einem Standardformat zugänglich zu machen. Dann würde man unsere Bus- und Zugverbindungen auch auf globalen Plattformen wie Google Maps finden. Soweit ich weiß, können Krankenhäuser seit Kurzem auch Patientenakten zentralisiert speichern. Vielerorts werden zur Zeit Glasfaserkabel verlegt und man denkt auch schon neue 5G-Funkverbindungen an.

 

von Joesf Prantl