

Am Samstag, den 7. Februar, fand in der Pfarrkirche St. Nikolaus ein Gedenkgottesdienst für Dekan Hans Pamer statt. Zum ersten Jahrestag seines Todes waren viele Angehörige, Freunde und Bekannte aus nah und fern in die Stadtpfarrkirche gekommen.
Der Gottesdienst wurde von Albert Pixner, Pfarrer von Schenna und Mitschüler Pamers, zelebriert. Ihm zur Seite standen Kolping-Präses Josef Stampfl und die Diakone Walter Depaoli und Ivan Wegleiter. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Burggräfler Singkreis, der unter der Leitung von Veit Pamer, dem Bruder des Verstorbenen, Chorlieder von H. Paulmichl, A. Bruckner und F. Mendelssohn-Bartholdy vortrug. Die Lieder brachten auf eindrucksvolle Weise die Persönlichkeit und das Leben des beliebten Dekans zum Ausdruck.Besonders bewegend war der Abschluss des Gottesdienstes: Das Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, das für Hans Pamer eine besondere Bedeutung hatte, erklang in einem Chorsatz von Felix Mendelssohn Bartholdy. In seinem geistlichen Testament hatte Pamer geschrieben: „Mit dem Lieblingslied aus dem Gotteslob Nr. 424 ‚Wer nur den lieben Gott lässt walten‘ und mit meinem Primizspruch ‚Du zeigst mir den Weg zum Leben und Fülle der Freude bei dir‘ verabschiede ich mich von dieser Welt – auf Wiedersehen im Himmel!“ Zahlreiche Gläubige nahmen teil, um gemeinsam an das Leben, den Glauben und das unerschütterliche Gottvertrauen von Dekan Hans Pamer zu erinnern. Die Feier bot Gelegenheit, sich an seine Verdienste als Pfarrer und Dekan, seine herzliche Art, seinen Humor und sein Engagement für Jung und Alt zu erinnern. Von seinen ersten Jahren in Latzfons und Schenna über seine Zeit als Präfekt und Regens des Bischöflichen Seminars „Johanneum“ bis zu seiner langjährigen Tätigkeit als Dekan von Mals und Meran – Hans Pamer hinterlässt eine tiefe Spur in der Südtiroler Kirchengemeinschaft. Der Gedenkgottesdienst zeigte eindrucksvoll, dass sein Wirken und sein geistliches Vermächtnis noch immer lebendig sind und in der Gemeinde weiterwirken.
Josef Prantl