Leben ohne Smartphone?

Es scheint definitiv so, dass das sogenannte Smartphon aus unserer modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Viel zu sehr wird das Smartphone heute von fast allen Altersgruppen im Alltag eingesetzt. Dabei hat dieses Gerät nicht nur gute Seiten, sondern auch ein paar schlechte, über die man selten gerne redet. Denn das Handy ist seit mehr als 20 Jahren in einer ständigen Entwicklung und dient mittlerweile nicht mehr nur zur Kommunikation. Moderne Smartphones stellen mehr dar als nur ein Telefon. Die Annehmlichkeiten, die sich durch ein Smartphone ergeben, übertreffen meistens die potenziellen Gefahren. Denn der übermäßige Gebrauch kann schnell in einem Suchtverhalten enden.

Durch das Smartphone sind wir ständig erreichbar. Die sozialen Medien rund um Facebook, Instagram und Whatsapp begleiten uns dabei auf Schritt und Tritt. Viele Menschen teilen ihr Leben mit der digitalen Gemeinschaft und merken nicht, dass sich die reale und digitale Welt immer weiter vermischt. Arbeitnehmer haben durch das Smartphone einen entscheidenden Nachteil: Die ständige Erreichbarkeit ermöglicht es dem Chef, auch nach Feierabend eine E-Mail zu schicken. Stress ist vorprogrammiert.

Vor allem bei der jüngeren Generation sind Smartphones ein ständiger Begleiter. Fast alles wird mithilfe von Apps gesteuert. So besteht schon bei den jüngsten Mitgliedern der Gesellschaft ein enormer sozialer Druck. Denn Freunde „liken“ und teilen Beiträge in den sozialen Netzwerken und bestimmen über die Beliebtheit von Kindern und Jugendlichen. Das Smartphone als digitaler Helfer nimmt Dir das Denken ab. Die Navigations-App zeigt Dir zielsicher den richtigen Weg, es erinnert Dich an Termine, und im Zweifelsfall kannst Du mobil alles über Google suchen. Der mobile Allrounder bietet Kalender, Merkblatt, Anleitungssammlung, Taschenrechner, Rezeptbuch und vieles mehr. Eigentlich sehr praktisch. Aber gehen dadurch nicht auch Fähigkeiten verloren?

von Walter J. Werth